BASICON I – Europäische Bauessentials integriert die beschriebenen Problemlagen und Anforderungen und übersetzt sie in ein bedarfsgerechtes Praxiskonzept.
Das in dem internationalen Pilotprojekt BASICON entwickelte Instrumentarium soll auf diese Problemstellungen eine adäquate und komplexe Antwort geben:
BASICON stellt europaweit abgestimmte Instrumente zur Feststellung vorhandener Qualifikationen, zur Qualifizierung, zur Vergleichbarkeit von Qualifikationen und Kompetenzen sowie zur Zertifizierung zur Verfügung, und zwar in sieben Sprachen.
Auf nationaler Ebene versteht sich BASICON als ergänzender Beitrag zu den aktuellen bildungspolitischen Neuordnungs- und Reformbestrebungen. Inhaltlich orientiert sich BASICON an Bestandteilen der Ausbildungsberufe Hochbaufacharbeiter/in und Ausbaufacharbeiter/in, die eine berufsfeldbreite Grundbildung beinhalten und daher ein auch transnational relevantes Aufgabenspektrum umfassen.
In die Anforderungsprofile werden neben fachlichen Inhalten auch Handlungskompetenzen ('soft skills') aufgenommen sowie weitere Kenntnisse, die bislang in den nationalen Berufsprofilen nicht obligatorisch beschrieben sind. Die Qualifizierungsverfahren werden so konzipiert, dass sie geeignet sind, die Beschäftigungsfähigkeit benachteiligter Zielgruppen und ihre Bereitschaft zur Nachqualifizierung (etwa durch Fort- und Weiterbildung) zu stärken.
Der Ansatz von BASICON, Instrumente zur berufsfeldübergreifenden Basisqualifizierung im Bausektor zu entwickeln, um sie europaweit für Ausbildungseinrichtungen und kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zur Verfügung stellen zu können, war von Anfang an konstruktiv ausgerichtet:
Nicht das Trennende, die Unterschiede in den Berufsbildungssystemen oder die unterschiedlichen Ausformungen der bauspezifischen Berufsbilder sollten den Ausgangspunkt der Beschreibung fachlicher und personaler Kompetenzen bilden, sondern das Ermitteln gemeinsamer und übergreifender Anforderungen an
Bauhilfskräfte.





